TRANSPORT? TRANSPORT!"Transport? Transport?" Diese Rufe verfolgen jeden Touristen auf Schritt und Tritt in Bali. An jeder Ecke bieten Männer ihre fahrbaren Vehikel an, ob professioneller Taxifahrer oder Familienvater, der einen kleinen Nebenverdienst wittert. Allerdings dürfen in letzter Zeit Touristen nur noch mit versicherten Leihwagen befördert werden, Transport mit Privatwagen gegen Bezahlung ist verboten. Die korrupte Polizei kontrolliert häufig und wenn der Fahrer nichts zahlt, versucht man es bei den Touristen auf dem Rücksitz. Egal mit welchem Verkehrsmittel man unterwegs ist, es herrscht Linksverkehr, jederzeit kann ein Fußgänger oder ein Tier auf die Fahrbahn kommen und die Einheimischen fahren wie die wilde Wutz. Vorfahrtsregeln werden kaum beachtet, man überholt auch links, kürzt beim Rechtsabbiegen über die Gegenfahrbahn ab, schaltet nachts kein Licht an und verhüllt den Nachfolgeverkehr mit schwarzen Dieselwolken. Die Hupe wird überall laut und ausgiebig genutzt, vor Kurven oft auch sinnvoll eingesetzt. Auf eigen Faust herumzufahren ist gefährlich, vor allem von Fahrten dem Motorrad ist dringend abzuraten. War es vor 10 Jahren vielleicht noch möglich, wie auf Phuket oder Koh Samui ein kleines Moped zu mieten, so ist dies in Anbetracht des stark gestiegenen Verkehrsaufkommens heute auf Bali eher eine Tortour. Beim Überholen zählen entgegenkommende Motorräder nichts, sie haben in den Graben auszuweichen. Ausser in abgelegenen Gegenden der Nordküste und der Gebirgsdörfer sind die touristisch erschlossenen Gebiete und die Hauptstraße in Richtung Java voller Autos und rasender LKW. Man hat den Eindruck, die Balinesen müssten im Verkehr die hinduistischen Kasten zum Ausdruck bringen. In den letzten Jahren hat sich die Situation vor allem im Süden verschlimmert, die Straßendörfer gehen gesichts- und nahtlos ineinander über und der Verkehr hat enorm zugenommen. Die übelsten Raser waren bei unseren Besuchen übrigens die starken, rot-weißen LKW, welche auf Termin das Benzin zu den Tankstellen brachten. In Deckung, die rollende Bombe naht... |

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Allerlei Schlepperei Wenn man in Bali die Augen aufmacht, sieht man am Wegesrand oft die lustigsten Arten, sperrige Gegenstände zu transportieren. Hier einige nette Beispiele: |



