Ebbe und Flut
Die meisten Hotels und einige Mietstationen am Ufer bieten kleine Kanus an, eine Art Surbrett mit Paddel, mit denen man zum vorgelagerten Riff paddeln kann. Dazu braucht man ca. eine Stunde für den Hinweg und eine halbe Stunde für den Rückweg, denn zurück hat man den kräftigen Wind, der vom Meer zum Festland pustet, im Rücken.
Bei Ebbe kann man den Weg zum Riff aber auch leicht zu Fuß bewältigen, das Wasser reicht dann bis knapp übers Knie, an manchen Stellen ist es nur knöcheltief. Badeschuhe sind dabei ein Muss, denn Seetang, Korallenstücke und viele schwarze Seeigel machen Barfußgehen unmöglich. Ab und zu trifft man auch auf schöne Seesterne, auf meinem Bild zu sehen. Viele Einheimische nutzen die flachen Gewässer, um mit Angelzeug weit herauszuwaten und Fische zu fangen. 
So gelangt man bis ans vorgelagerte Riff, auf dem man herumlaufen kann. Dahinter ist eine Fahrrinne für große Schiffe, die den nahen Hafen von Benoa anlaufen. So kann man morgens zwischen 9:00 und 10:00 Uhr die Ausflugsschiffe vorbeiziehen sehen, die zur nahen Insel Nusa Lembogan auslaufen. Erst kurz vor dem Riff gibt es einige kleine Fische, in Strandnähe sucht man sie meist vergebens. Zum Schnorcheln fährt man besser zu den vorgelagerten Inseln oder in Balis Norden und Osten.
Bei Flut kann man dann endlich auch in Sanur im Meer schwimmen, allerdings muss man auf Boote, Windsurfer und Jetskis achten. Letztere werden nicht sehr oft vermietet und so hält sich die Belästigung in Grenzen.
|