Am Abend: Punchbowl Krater
Der zweite alte Krater heißt wegen seiner Grösse und Form einfach "Punchbowl" - Punschschüssel - und so nennen ihn auch die Militärs, die in seinem Inneren einen riesigen Ehrenfriedhof mit fast 30.000 Soldatengräbern angelegt haben. Eine große Ehrenhalle zeigt die Namen von über 18.000 vermissten Soldaten. Am 1.Mai ist Memorial Day, dann kommen Pfadfinder und schmücken die Gräber mit Fähnchen und Leis - hawaiianischen Blütenkränzen.
Der Friedhof ist mit dem Auto zu befahren und am Kraterrand gibt es eine Aussichtsplattform. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf Honolulu, Waikiki und den Nachbarkrater Diamond Head. Möchte man diesen Anblick auch bei Nacht genießen, muss man leider diesen Aussichtspunkt verlassen, da der Friedhof bei Einbruch der Dunkelheit geschlossen wird.
Am besten fährt man weiter den Tantalus Drive, eine Straße, die sich in Zickzackkurven steil und eng den Berg hochwindet. Hier sind viele Aussichtspunkte, von denen man einen guten Blick auf das nächtliche Honolulu hat. Auf der einen Seite blickt man nach Downtown, der nächste Haltepunkt schaut in Richtung Waikiki. Hier bleibt man, bis es ganz dunkel ist und geniesst die Lichter der Großstadt. Beim Herunterfahren ist unbedingt auf unbeleuchtete Radfahrer und Rollerblader zu achten, die die Strecke für eine Abfahrt nutzen.
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