DOWNTOWNDie hohen Bürotürme von Downtown Honolulu lassen vergessen, dass man sich in der Südsee befindet. Die Stadt hat sich zum Knotenpunkt des Pazifiks entwickelt - mit allen Banken, Import- und Exporthändlern, Versicherungen oder Firmen, die es in jeder anderen Millionenstadt auch gibt, einschließlich der negativen Auswirkungen wie Lärm, astronomischen Grundstückspreisen, Luftverschmutzung und Massenverkehr. Von letzterem kann man sich einen guten Überblick verschaffen, denn 68 Kameras zeigen das aktuelle Verkehrsaufkommen auf den verschiedenen Kontenpunkten der Metropole Honolulu.
Der Ala Moana Park, der öffentlich ist und einen Strand besitzt, bildet den Übergang zwischen Waikiki und Downtown Honolulu. Der Strand ist fast eine Meile lang, durch Grünanlagen vom Stadtlärm abgeschirmt, und hier findet man wenig Touristen. Die liegen alle wie die Ölsardinen am Waikiki Beach. Der Parkplatz dahinter ist übrigens kostenlos, etwas sehr seltenes in Honolulu. Gegenüber liegt das riesige Ala Moana Shopping Center. |
Hafen und Aloha TowerSehr lange Zeit war der Aloha Tower das höchste Gebäude in Honolulu. 1926 gebaut, begrüßt der viereckige Turm am Pier 9 mit dem Schriftzug Aloha (daher der Name) auch heute noch die Passagiere der ankommenden Kreuzfahrtschiffe. Erst kürzlich wurde er renoviert ist jetzt eingebettet in ein Schopping Center mit eleganten Geschäften und guten Restaurants. Hat man ein Restaurant mit schattiger Aussenterrasse erwischt, muss man aber von Zeit zu zeit die aufdringlichen kleinen Zebra-Tauben verscheuchen, die gerne mitessen wollen. Der Eintritt und der Aufzug zur Besucheretage ist kostenlos. Von den vier Balkonen oben hat man einen tollen Rundblick auf die Küste, den Hafen, die Innenstadt und auf den Airport. Die zweite große Startbahn, die auch als Ausweichplatz für die Landung der Space Shuttles auf einem Riff vor der Küste angelegt wurde, zeigt aus einigen Kilometern Entfernung genau auf den Aloah Tower. Honolulu's einzige Hafenbrauerei, Gordon Biersch, lädt hier zum Verweilen ein. Der Besitzer ist der einzige Amerikaner, der je den Titel eines Braumeisters vom Brauinstitut in Weihenstephan erhalten hat. Es gibt also doch gutes Bier auf Hawaii, der alte Karnevalsschlager stimmt definitiv nicht. Früher diente der Tower zur Kontrolle des Hafens und zur Abfertigung der Einwanderer. Nebenan schaut man auf das Maritim-Museum. Es bietet einen Einblick in diese vergangenen Tage, als die Gäste noch mit Dampfschiffen nach Hawaii kamen. Auch ein historischer Viermaster, die "Falls of Clyde", kann besichtigt werden. Sie wurde 1878 in Glasgow gebaut und transportierte Passagiere und Zuckerrohr zwischen San Francisco und Hawaii. |

