Dodo![]() Das bekannteste Tier von Mauritius ist leider schon seit Jahrhunderten ausgestorben. Trotzdem findet man heute überall Abbildungen der Dronte, meist Dodo genannt. Auf T-Shirts, als Holzfiguren oder in Plastik kann man ihn kaufen und im Museum von Port Louis eine Rekonstruktion dieses plumpen Laufvogles bewundern. Komisch sah er schon aus, mit kurzen Stummelbeinen und einem großen, krummen Schnabel. Ein wenig wie ein fetter, plumper Truthahn mit einem mürrischem Gesicht. Ein ausgewachsener Dodo soll 20-25 kg gewogen haben und war unfähig zum fliegen. Die Flügel und der Schwanz verkümmerten im Laufe der Zeit zu kurzen Federbüscheln. Die Dodos hatten nie gelernt zu fliehen, weil sie auf der Insel keine natürlichen Feinde hatten. Die Eier wurden einfach ungeschützt auf dem Boden ausgebrütet. Mit Ankunft der Menschen änderte sich alles, wie so oft auf der Welt zu beobachten. Die mitgebrachten Tiere wie Ziegen, Schweine, Affen und Ratten ernährten sich von Eiern oder jungen Dodos, die ja leichte Beute waren. Dann kamen leider auch die Menschen auf den Geschmack und Dodofleisch wurde eine willkommene Abwechslung zum Pökelfleisch auf dem Speisezettel der Seefahrer. Grausam, wie Menschen nun mal sind, erschlugen sie die plumpen Vögel auch einfach so zum Spass. Im Jahr 1681 wurde zum letzten Mal ein lebender Dodo auf Mauritius gesichtet... |
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Reptilien Kleine Geckos sieht man überall auf Mauritius, oft sitzen sie als willkommene Gäste im Zimmer und lassen uns unbehelligt von Mücken einschlafen. Sie nähern sich den Menschen nicht und sitzen oft stundenlang unbeweglich an Wänden und Decken. Auch Eidechsen und Chamäleons sind in den Zuckerplantagen häufig vertreten. Die Riesenschildkröten von Mauritius waren den gefrässigen Menschen ebenso ausgeliefert wie der Dodo. Fliehen konnten sie nicht und wurden einfach auf den Rücken gedreht. So hielten sie sich auf Schiffen lange Zeit als Frischfleischreserve. Überlebt haben diese Tiere nur noch an ganz wenigen Stellen auf der Welt, so auf den Galapagosinseln und auf dem Atoll Aldabra, das zu den Seychellen gehört. Im Botanischen Garten von Pamplemousses leben einige aus Aldabra importierte Exemplare, auch an anderen Orten auf Mauritius kann man diese selten gewordenen Exemplare bestaunen. |

SonstigesBei den Vögeln sind die bekanntesten Überlebenden der "Urbevölkerung" der Kestrel (Mauritius-Falke), die rosa Taube und der Mauritius-Papagei. Sie alle überlebten mit wenigen Paaren und sind trotz Schutzmassnahmen immer noch vom Aussterben bedroht. Der Casela Bird Park hat über 2.500 Vögel aus allen Tropengebieten der Erde und vor allem auch aus Mauritius versammelt und lohnt einen Besuch. Er liegt zwischen Port Louis und Flic en Flac. Fliegende Hunde und Fledermäuse lassen sich auf Mauritius sehr gut beobachten. Das Hotel Casuarina hatte einen Tennisplatz mit Flutlicht, das bei beginnender Dämmerung eingeschaltet wurde. Ein Anziehungspunkt für Insekten aller Art und ein gefundenes fressen für die Fledermäuse, die sich hier sehr schön beobachten ließen. Wer das aus Java eingeführte Rotwild beobachten will, ist in der Domaine du Chasseur am richtigen Ort. Die Sambur -Hirsche sind seit 1639 auf Mauritius heimisch. |