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Zebra

KAROO N.P. II

Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Karoo National Park bei Beaufort West zu erkunden. Die meisten Besucher werden den Park im eigenen Fahrzeug durchqueren, was auf den geteerten Straßen problemlos möglich ist. Im Geländewagen der Parkverwaltung unter Führung eines Rangers kann man ebenfalls auf Entdeckungsfahrt bis in die Berge gehen.

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Ausserdem stehen diverse Wanderwege zur Verfügung, drei leicht zu begehende beginnen am Rest Camp. Der beliebteste ist der Bossie Trail, ein nur 800 Meter langer und einfacher Spazierweg auf dem man den typischen Vertretern der Karoo-Vegetation begegnet. 65 Pflanzen sind hier genau bezeichnet.

Der 11 Kilometer lange Fonteintjieskloof Trail bietet die Möglichkeit Ruhe und Einsamkeit zu genießen. Er führt durch eine Schlucht und weiter hiauf auf ein Plateau mit schöner Fernsicht. Man braucht dafür ca. 4-5 Stunden.

Wer noch ein wenig fitter ist, der nimmt den 26,5 Kilometer langen Springbok Hiking Trail und muss dafür 3 Tage einkalkulieren. Übernachtet wird hier in einfachen Hütten auf dem Hochplateau. Eine rechtzeitige Reservierung bei der Parkverwaltung ist erforderlich, ebenso für die vorhandene Allradstrecke durch die Berge. Auch die schönen Selbstversorger-Chalets, den Campingplatz, die Berghütte sowie einen Platz im Restaurant bekommt man nur mit sehr viel Glück ohne Voranmeldung.

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Die Berge

Fossilien

Ein weiterer Trail beginnt bei dem letzten Hütten des Haupt-Restcamps: der Fossil Trail. Er ist nur 400 Meter lang und versetzt den Besucher viele Millionen Jahre zurück in die Zeit, als es noch Dinosaurier in der Karoo gab.

Bekannt ist der Park nämlich auch für die zahlreichen Fossilienfunde, deren Alter auf bis zu 310 Millionen Jahre geschätzt wird. Die Funde stammen hauptsächlich aus dem erdgeschichtlichen Mittelalter, dem Mesozoikum.

Fossil

In dieser Zeit war die Karoo von einem riesigen Binnensee bedeckt. An den sumpfigen Ufern lebten riesige Reptilien. Ihre Skelette verfielen, doch die Tiere, die im Sumpf starben, wurden vom Morast eingeschlossen und ihre Knochen versteinerten.

Auf dem Meeresboden lagerten große Mengen Sand und Schlamm und nachdem das Meer ausgetrocknet war beherrschte der Vulkanismus die Ebenen. In weiteren Jahrmillionen verwitterten die weichen Sandsteine und das härtere Vulkangestein blieb zurück. Als Ergebnis sieht man heute die fotogenen Kegel- und Tafelberge im Schutzgebiet und auch an anderen Orten in der Karoo.

1827 entdeckte man die ersten Versteinerungen in Beaufort West, seitdem gilt die Karoo als eine der reichsten Fundstellen für Reptilienfossilien der Erde. Am meisten war der kleine, pflanzenfressende Dicynodon verbreitet, von dem man einige Prachtexemplare auf dem Fossil Trail findet. Im Informationszentrum sind zu den erdgeschichtlichen Zeitaltern einige interessante Bildwände gestaltet worden.

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Fossil

Klippspringer Pass

Es gibt zwei Hauptrouten durch den Park. Landschaftlich am eindrucksvollsten ist die Fahrt über den Klippspringer Pass. Er verbindet die unteren Ebenen mit dem mittleren Plateau und bietet nicht nur durch spektakuläre Ausblicke, sondern ist auch Beispiel für die harte Pionierarbeit im Straßenbau. Die Straße schlängelt sich 3,2 Kilometer mit schöner Aussicht hinauf und wurde von dem berühmten Straßenbauer Andrew Geddes Bain erbaut.

Oben angekommen folgt die Straße noch ein wenig der Schlucht mit dem Fluss. Hier gibt es einige schöne Aussichtspunkte. Dann steht man am Ende in einer Sackgasse und muss die gleiche Strecke wieder zurückfahren. Unterwegs kann man einige Tiere sehen, hauptsächlich Antilopen auf der anderen Seite der Schlucht.

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Passstraße

Schleife

Noch mehr Tiere sieht man, am besten in den Morgen- und Abendstunden, am südöstlichen Rand des Parks. Kurz hinter dem Eingangstor führt eine Rundschleife nach rechts durch Lammertjiesleegte.

Hier ist die Lanschaft flach, mit Bergen im Hintergrund, und man sieht von hier aus den weißen Kirchturm von Beaufort West. Viele Kap-Bergzebras, Gnus und Antilopen lassen sich auf diesem 13 Kilometer langen Rundkurs beobachten. Wir waren ganz alleine hier unterwegs und fuhren die Schleife am Nachmnittag mehrmals ab. Ob und wieviele Tiere man hier sieht ist natürlich immer Glücksache. Von Runde zu Runde war das ganz unterschiedlich.

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Flusstal

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