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Steiler Sandstein am Robberg

ROBBERG IV

Nachdem wir uns am Fuß der Düne etwas ausgeruht hatten machten wir uns auf den Rückweg. Erst geht es fast einen Kilometer durch feinen weißen Sand und über einige Felsen bis hinunter zur Wasserlinie. Sand, Sonne, Felsen und Himmel bieten hier eine wunderbares Farbenspiel. Allerdings zog sich der Himmel von Süden her langsam mit Wolken zu, es wurde windiger und kälter. Auch auf der Wanderkarte wurde vor plötzlichem Wetterwechsel gewarnt.

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Der Rückweg auf der Südseite der Felshalbinsel der Robberg Nature Reserve am Ende des Strandes führt teilweise gefährlich nahe an das tosende Meer heran. Wer hier nicht auf Ebbe und Flut achtet findet den Pfad oft stellenweise überspült. Wir hatten Glück, aber hohe Wellen kamen schon ziemlich nahe heran.

Hier auf der Südseite liegen auch einige der Höhlen, in denen Spuren der steinzeitlichen Menschen gefunden wurden. Sie sind natürlich abgesperrt, aber der Weg führt teilweise direkt davor her, wie auf dem nächsten Bild zu sehen ist. Im weiteren Verlauf ist der Weg wieder ziemlich kritisch. Der Fels ist glatt und geht mit einer Schräge von etwa 35° hinunter zum Meer. Nur hier und da bietet eine Spalte oder eine Zementstufe etwas Halt. Unten donnern die Brecher in die Felsen, der Wind zerrt an der Kleidung und man hat Mühe, die Balance zu halten.

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Der letzte Teil des Pfades

Fotodesaster

Die Landschaft und die Felsen sind auf dieser Seite spektakulär, aber man braucht alle Konzentration um auf dem Pfad zu bleiben. Trotzdem versuchte ich noch einige Bilder zu machen. Irgendwann war der Film zuende und die Kamera spulte automatisch zurück, aber hier konnte ich nicht wechseln. Drei Ecken weiter gab es ein ruhiges Plätzchen und ich wollte einen neuen Film einlegen, da gab es eine böse Überraschung.

Noch nie ist es mir passiert, das ich die Rückwand der Kamera öffnete und der belichtete Film befand sich noch offen im Gehäuse. Schnell wieder zugeklappt, aber einige sehr schöne Aufnahmen waren wohl unwiederbringlich verloren.

Was war passiert? Beim letzten Bild stand ich recht wacklig und hatte Mühe, vom Wind nicht umgeworfen zu werden. So kam ich wohl ohne es zu merken während des Zurückspulens an den Ausschalter der Kamera, und im Geräusch der Brecher habe ich das auch nicht gehört.

Ergebnis: etwa das mittlere Drittel des Films war hinüber. Ich hätte heulen können, zurückgehen kam aber kräftemäßig gar nicht in Frage. Nach dem Schock war ich einfach nur fix und fertig, auch war die Sonne inzwischen hinter Dunst versteckt, das schöne Licht war weg.

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In The Gap

Endstation

Nach einger Kletterei erreichten wir dann wieder "The Gap". Der Plankenweg auf dem Bild führt nach rechts um die große Felsnase herum wieder zum Ausgangspunkt. Allerdings sind hier einige steile Stellen mit großen Felsblöcken zu erklimmen. Dafür belohnt wird man auf halber Höhe mit einer Bank auf einem sehr großen Felsbalkon. Hier erholten wir uns erst mal von Schock und Anstrengungen. Dabei wurden wir abgelenkt durch hübsche Felsagamen, die flink zwischen den dicken Brocken herumliefen und sich in der Sonne aufwärmten.

Von hier oben hatte man nicht nur einen schönen Blick zurück auf den gerade geschafften Weg, sondern auch auf die Felspools am Fuß der Klippen. Bei Ebbe kann man dort vielfältige Meereskleintiere finden, ebenso wie schwarze Austernfischer und andere Räuber.

Der letzte Teil des Weges war dann wieder etwas einfacher und wir erreichten nach gut 4 1/2 Stunden mit Pausen, Fotoorgien und Strandausflug wieder unser Auto am Parkplatz. Von dort haben wir sogar noch ganz weit draußen im Meer einen Wal erspähen können.

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Felsenküste mit Pools bei Ebbe
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Google Map zum Thema

Robberg


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