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Vom Gipfel der Paarl Mountains, mit den drei Granitdomen Paarl Rock, Bretagne Rock und Gordon`s Rock hat man einen herrlichen Blick über das fruchtbare Berg River Valley mit den Weinländereien. Um dort hin zu gelangen biegt man vom Jan Phillips Mountain Drive bei Meulwater ab und gelangt so zum Gate des Nature Reserve.
Geöffnet ist das Nature Reserve zwischen 1.April - 30.September täglich von 7:00-18:30 Uhr, zwischen 1.Oktober-31.März täglich von 7:00-19:00 Uhr. Wer sich besser orientieren will dem empfehlen wir, sich in der Tourist Information in Paarl für ein paar Rand die schöne Falt-Broschüre zum Paarlberg Natuurreservaat zu kaufen. Eine sehr genaue Karte wird ergänzt durch Erläuterungen zu Tier- und Pflanzenwelt auf englisch und Afrikaans auf der Rückseite.

Hinter dem Gate, das bei unseren beiden Besuchen 2002 und 2005 nicht besetzt war, führen dann viele Gravel Roads in zum Teil ziemlich schlechtem Zustand, kreuz und quer durch das Reservat. Immer wieder kreuzten wir Schneisen, in denen sich die Vegetation nach dem letzten Brand gerade wieder verjüngt. Direkt daneben gab es dann wieder die üppige, grüne Fynbvosvegetation.
Ein großes Netz von Rundwegen bringt den Autofahrer und den Wanderer zu verschiedenen Aussichtspunkten am Rande der Berge. Hält man sich nach dem Gate rechts, erreicht man die Stauseen und den großen Rundweg. Kleinere Fußmärsche führen von dieser Einbahnstraße zu einem Wasserfall oder zu Aussichtspunkten ins Tal.


Drei Stauseen versorgen den Ort Paarl mit Trinkwasser. Der Victoriadam, der Betheldam und der Nantesdam. Im Rathaus der Stadt kann man sich einen Angelschein besorgen und in den Gewässern Forellen und Barsche angeln. Tel: (021) 872 36 58.
In der Luft sieht man hier mit viel Glück schwarze Adler (Aquila verreaxii), die auf der Rückseite des Bretagne Rock nisten - wir haben keine erspäht. Antilopen gibt es nur wenige, und wenn, dann mal einen kleinen Grysbock.

Dafür gibt es viele Kleintiere wie Klippschliefer, Vierstreifenmäse, Schildkröten, Mungos und Stachelschweine. Dazu unzählige Insekten- und Echsenarten. Agamen und Eidechsen sieht man oft beim Sonnenbad auf den Felsen sitzen.
Die Vegetation ist, wie überall am Kap, überweigend niedriger Fynbos. Hier gibt es allerdings spezielle Arten, die auf Granit wachsen und die man nur in der Region zwischen Somerset West und Wellington findet. Zwischen dem Betagne und den Gordon's Rock ist ein kleines Stück Wald, hier wachsen die letzten Breede River Yellowwood Bäume der Region. Ein schlecht ausgeschilderter Wanderweg führt angeblich hindurch, wir haben uns in dem kleinen Wald doch glatt verlaufen und mussten umkehren, als es im Dschungel nicht mehr weiterging...


Hinter dem Gate hlät man sich links, so erreicht man zuerst den am einfachsten zu erreichenden Granitknubbel, den Paarl Rock. Nur wenige Meter vom Parkplatz steht auf dem Gipfel eine alte Kanone aus der Kolonialzeit, die herannahende Schiffe ankündigte - der Blick reicht von hier bis Kapstadt.
Weiter geht es bis zum Parkplatz direkt unterhalb des Betragne und Gordon's Rock. Hier sieht man zuerst ein Campingklo und dann einen Weg. Ausgeschildert ist gar nichts.

Für den teilweise steilen Aufstieg auf glatten Felsen sollte man schon festes Schuhwerk mit Grip anhaben, ferner einen Sonnenschutz und Trinkwasser dabei. Als wir dort waren stieg das Thermometer auf über 30°C, dabei weht hier oben allerdings immer ein kühler Wind. Wir waren jedenfalls froh über unsere Wanderschuhe, denn das Gehen in Steillage tut den Gelenken nicht gerade gut.
Natürlich hüpften dann auch hier wieder leichtfüssig wie die Gazellen einige junge Leute in Flip-Flops über die Felsen. Wir konnten nur staunen...
Der Bretagne Rock ist einmalig, das Gestein hat kleine Löcher und Kuhlen so dass man schon einen ziemlich guten Stand hat. An einer ganz steilen Stelle gibt es auch Ketten und Stufen, die hier in den blanken Fels gehauen wurden. Kleine Grasinseln und Mulden mit Wasser sollte man´näher ansehen, denn hier leben Heuschrecken und Eidechsen. Sie können sich in den Felsspalten prima verstecken.
Oben angekommen hat man einen sehr windigen, aber phantastischen Blick ins Land und kann sogar den Tafelberg sehen. Dann muss man den steilen Weg wieder runter, zürück zum Parkplatz. Kurz davor kann man links noch eine kleine Höhle besichtigen.







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Paarl Rocks
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