Ausgehen
Das legendäre Bana Court hat in der Südsee den Ruf, der beste Tanzschuppen zwischen Sydney und San Francisco zu sein. Leider kam ich nicht in den Genuss dieser Lokalität, da zur Zeit meines Aufenethaltes gerade renoviert wurde. Zu Trost ein kleines Bild von der Aussenansicht.
Jeden Freitagabend strebt die Jugend von Rarotonga mit Blumen im Haar zu den angesagten Bars und Tanzschuppen. Da geht dann bis zum Samstagmorgen die Post ab. Der Duft der unzähligen Blüten mischt sich mit Schweiß und abgestandenem Bier zu einer eigenen Mischung. Die Musik ist oft live und sehr laut. Wer's mag, kann sich ins Gewühl stürzen. Ausser dem Banana Court gibt es noch die Hideway Bar, TJ's Disco und diverse andere Bars. Auch hier helfen oben genannte einheimische Publikationen bei der Entscheidung.
Nachtrag vom Oktober 2000:
Im Oktober erreichte mich ein Mail von Frank mit guten Tipps zum Nachtleben in Rarotonga, das ich meinen Lesern nicht vorenthalten möchte.
Vielen Dank an Frank, auch für die Zustimmung zur Veröffentlichung des folgenden Textes:
Zum Thema Rarotonga und Nightlife habe ich eine kleine Anmerkung ( inside - ich
habe auf Raro mit kurzen Unterbrechungen ca. 11 Monate gelebt ). Laut
Reiseführern sollen die beiden besten Locations der Trader Jack und das
Banana Court sein. Für den Trader Jack trifft das in gewisser Weise zu, da er auch wochentags geöffnet hat, wo sich allerdings ein spezielles Publikum
trifft: neben betuchteren Stopover-Touristen in den Vierzigern, die
hauptsächlich dem Reiseführer folgen, sind dort überwiegend Expatriots und
wohlhabendere Locals zu finden, natürlich auch immer einges Jungvolk. Essen
und Drinks fand ich super, der Ort eignet sich am ehesten für Diner and Dance und
ist eben eine typische Bar.
Der eigentliche Hotspot von Raro ist aber nicht das B.C., das nach seiner
Wiedereröffnung 1997 eigentlich vergeblich an seinen legendären Ruf
anzuknüpfen versucht, sondern wo wirklich die Post abgeht ist Tere's Bar
- linkerhand am Ortsausgang von Avarua Richtung Airport. Für junge Leute ein
Muß. Die Freitag- und Samstag-Nights mit Life-Musik und Dance-Show sind
nicht zu überbieten, eigentlich schaut das gesamte Jungvolk der Insel dort am
Wochenende vorbei und zieht anschließend evtl. noch zum T.J. weiter, der ja
länger geöffnet hat.
Wichtig vielleicht noch drei Dinge :
a) Freitags nicht zu früh kommen ( nicht vor 22:30 Uhr ), denn aufgrund der
angespannten Wirtschaftslage machen viele locals um Geld zu sparen, vorher
eine Homeparty und bringen sich mit billigeren Supermarkt-Getränken oder
Selbstgebrautem zu Hause in Schwung.
b) Samstags nicht zu spät kommen, denn außer im T.J. ist samstags überall
um 24:00 Schluß, da die Cook Isländer als fromme Christen einerseits die
Sonntagsruhe nicht stören wollen und andererseits ja am Morgen alle schön
ohne bad hangover in die Kirche gehen sollen. Ein Besuch, den man auch
nichtfrommen Touris nur ausdrücklich empfehlen kann, denn neben den
schaurig-schönen Gesängen lernt man hier auch viel über die Lebensfreude der
C.I., ein Gottesdienst ohne Lachen findet praktisch nicht statt.
c) Die besten Dance-Shows gibt's im Club Raro, aus Avarua raus vom
Flughafen weg in die Gegenrichtung.
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